Stabilisierung bei Insolvenz

Vom Insolvenzbetrieb zum Vorzeige-Pflegeheim

Ende 2023 wurde das Pflegeheim aus einer Insolvenz heraus übernommen – mit einem negativen Ergebnis von rund 1,4 Millionen Euro. Die Ausgangslage war herausfordernd, doch der Fokus lag von Beginn an klar auf Stabilisierung, Qualität und nachhaltigem Wachstum.

Bereits 2024 zeigte sich der Erfolg der konsequenten Neuausrichtung: Das Jahresergebnis war nahezu ausgeglichen. Für 2025 liegt nun ein deutlich positives Ergebnis vor.

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist das stabile und engagierte Team. Das Haus verfügt über ausreichend Pflegefachkräfte, ergänzt durch 10 Auszubildende bei 59 Pflegeplätzen – ein starkes Zeichen für Zukunftssicherung und Ausbildungsqualität. Die Qualitätsprüfungen bestätigen diesen Weg mit sehr guten Ergebnissen. Fluktuation ist kaum vorhanden, das Team arbeitet eingespielt und mit hoher Identifikation.

Parallel dazu wurden umfangreiche Umbaumaßnahmen im laufenden Betrieb umgesetzt. Diese Maßnahmen wurden strategisch so geplant, dass sie erfolgreich in die Investkostenverhandlungen eingebracht werden konnten. Das Ergebnis sind auskömmliche Investkosten, die Pacht, Modernisierung und laufende Wartung langfristig absichern.

Auf dieser Basis konnten auch die Pflegesätze neu verhandelt und nachhaltig erhöht werden. Sie sind nun wirtschaftlich tragfähig und ermöglichen faire, gute Gehälter, was die Mitarbeiterzufriedenheit zusätzlich stärkt.

Heute steht das Pflegeheim für wirtschaftliche Stabilität, hohe Pflegequalität und ein positives Arbeitsumfeld. Das Haus ist fest in der Region verankert: Bevölkerung und Bürgermeister stehen geschlossen hinter der Einrichtung und tragen deren Entwicklung aktiv mit.

Aus einem insolventen Betrieb ist in kurzer Zeit ein zukunftsfähiges, anerkanntes und erfolgreiches Pflegeheim entstanden – wirtschaftlich gesund, personell stark und gesellschaftlich fest verankert.